IDEENWETTBEWRB DER ALMENLAND WIRTSCHAFT

24. September 2026 by Silke Leitner

Die Almenland Wirtschaft holte kreative Köpfe vor den Vorhang – die Sieger des ersten Ideenwettbewerbs stehen fest.

Was braucht das Almenland, damit die Region auch in Zukunft lebenswert, attraktiv und innovativ bleibt? Mit ihrem erstmals ausgeschriebenen Ideenwettbewerb wollte die Almenland Wirtschaft genau dieser Frage nachgehen – und lud Schüler, Jugendliche, Privatpersonen, Vereine und Unternehmen ein, ihre Gedanken und Vorschläge einzubringen. Das Interesse war groß: Insgesamt wurden 50 Ideen eingereicht, 31 davon erfüllten die Teilnahmebedingungen und kamen bei der Jurysitzung am 10. September in der Latschenhütte zur Bewertung.

Die vierköpfige Jury, bestehend aus Elisabeth Winter, Magdalena Pierer, Ing. Werner Faustmann und ÖR Erwin Gruber, wurde bewusst vielfältig hinsichtlich Alter, Geschlecht und regionsspezifischer Hintergründe zusammengesetzt. Sie hatte es nicht leicht, aus den vielen tollen Ideen die Sieger zu küren. Elisabeth Leitner, Obmann-Stellvertreterin der Almenland Wirtschaft und Initiatorin des Ideenwettbewerbs, stellte alle 31 Einreichungen vor. Die Namen der Einreichenden wurden dabei nicht genannt. Anhand von Bewertungsbögen wurden Punkte vergeben, aus deren Summe sich die Platzierungen ergaben. Manche Entscheidungen fielen denkbar knapp aus.

Ausgezeichnete Ideen

In der Kategorie Schulen setzte sich die „Generationenwerkstatt Almenland“ der Volksschule Fladnitz/T. durch. Platz zwei ging an die Idee „Minimundus mit Bäumen, Pflanzen und Tieren um den Teichalmsee“ der Volksschule Breitenau a.H. und Platz drei ebenfalls an die Volksschule Fladnitz/T. mit den „Almenland Forscherklassen“. Da sich insgesamt nur zwei Schulen mit acht Ideen beteiligten, erhielten beide ein Preisgeld von jeweils 300 Euro.

Bei den Jugendlichen gab es zwei Einreichungen von Lina Kreiner und Marlene Prohaska, die von der Jury wohlwollend aufgenommen wurden. Da beide Ideen bereits bekannte Thematiken aufgreifen, wurden sie mit einem Anerkennungspreis von je 100 Euro gewürdigt.

Bei den Einreichungen ab 18 Jahren wurde es so richtig spannend, denn für die drei Erstplatzierten gab es jeweils 1.000 Euro. Mit dem „Ferienpass fürs Almenland“ hat Karina Pöllabauer die Jury restlos überzeugt und sicherte sich den Sieg in dieser Kategorie. Lisa-Marie Grabenbauer erreichte mit der „Digital Escape Radtour“ den zweiten Platz, Anna Niederl belegte mit ihrer Idee „Begegnungsraum schaffen für generationsübergreifenden Austausch“ den dritten Platz. In dieser Kategorie wurden mit 21 Ideen die meisten Vorschläge eingereicht.

 
Ideen als Impulsgeber

Für Elisabeth Leitner stand bei diesem Wettbewerb vor allem eines im Mittelpunkt: Ideen sichtbar zu machen und neue Impulse für die Region zu gewinnen. „Als Almenland Wirtschaft ist es uns ein großes Anliegen, dass der Naturpark Almenland lebenswert ist und bleibt. Gerade für junge Menschen braucht es Anreize und attraktive Möglichkeiten, damit sie gerne in der Region leben, arbeiten und Familien gründen. Wenn die Region attraktiv ist, steigt die Lebensqualität für alle – und davon profitiert letztlich auch die heimische Wirtschaft“, erklärt sie.                                                                           Um ein möglichst umfassendes Stimmungsbild zu erhalten, wurde der Ideenwettbewerb bewusst breit angelegt und umfasste möglichst viele Themenbereiche – von Mobilität und Infrastruktur über Wohnen und Wirtschaft bis hin zu Tourismus und Nachhaltigkeit.

Der nächste Schritt steht bereits fest: Unter dem Motto „Idee sucht Gründungsteam“ sollen im kommenden Jahr Ideen und Vorschläge mit motivierten Köpfen zusammengebracht werden.

Mit dem Ideenwettbewerb hat die Almenland Wirtschaft aufgezeigt, wie viel kreatives Potenzial in der Region steckt und wie viele Menschen bereit sind, sich aktiv für ein lebenswertes Almenland einzubringen. Die große Zahl an Einreichungen und die Vielfalt der Ideen sprechen eine klare Sprache: Im Naturpark Almenland wird mitgedacht, Verantwortung übernommen und gemeinsam die Zukunft gestaltet.

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