AKTUELLES

KNIPSKISTL WEIZ SORGT FÜR UNVERGESSLICHE ERINNERUNGEN

31. März 2026 by Silke Leitner

Mit KnipsKistl Weiz gibt es ab sofort einen neuen, innovativen Anbieter für kreative Event-Highlights in
der Region Weiz. Das regionale Unternehmen vermietet interaktive Foto-Spiegel, moderne Foto-Boxen
sowie ein emotionales Audio-Gästebuch in Retro-Telefonform.

Das Weizer Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, Veranstaltungen jeder Art – von Hochzeiten über
Geburtstagsfeiern bis hin zu Firmen-Events – mit besonderen Erlebnissen und bleibenden Erinnerungen
zu bereichern. Die innovativen Fotolösungen des trendigen Magic Mirrors sind eine absolute Neuheit und
ziehen auf jeder Veranstaltung die Blicke auf sich. Als interaktives Highlight sorgen sie nicht nur für
Unterhaltung bei den Gästen, sondern schaffen zugleich einzigartige und persönliche Erinnerungsstücke.
Während die klassische Foto-Box und der moderne Foto-Spiegel für lustige Schnappschüsse sorgen,
ermöglicht das Audio-Gästebuch emotionale Sprachnachrichten, die auch lange nach dem Event für Freude
sorgen.


„Wir möchten Veranstaltungen nicht nur begleiten, sondern echte Highlights schaffen, die Gästen noch
lange in Erinnerung bleiben. Mit unseren Foto-Lösungen bieten wir eine unkomplizierte Möglichkeit,
jedes Fest & Co aufzuwerten und besondere Momente festzuhalten“, erklären die Geschäftsführer Florian
und Stefan Krenn und halten fest: „Wir legen Wert darauf, die Geräte nicht nur zu vermieten, sondern
durch Komplettlösungen inklusive Aufbau, Abbau, liebevoll gestaltete Foto-Points und Accessoires den
Gastgebern eine möglichst unkomplizierte Umsetzung zu garantieren“.


Mit dem Start von KnipsKistl Weiz steht Veranstaltern, Brautpaaren, Unternehmern wie Gastgebern aller
Art in der Region nun ein moderner, verlässlicher Partner zur Verfügung, der innovative Eventideen mit
persönlichem Service verbindet. Das KnipsKistl Weiz Team freut sich auf Ihre Anfrage.

Fotocredit: IMAVIO

ERFOLGREICHER WINE & TIME-ABEND

by Silke Leitner

Trotz widrigster Wetterbedingungen und teils erschwerter Anreise durch Straßensperren folgten rund 60 Unternehmerinnen und Unternehmer, Entscheidungsträger sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft der Einladung zum 5. Wine & Time-Abend im Restaurant „Der Schrenk“ in Passail.


Die Veranstaltung bewies einmal mehr, wie wertvoll persönliche Begegnungen und ein starkes Netzwerk gerade in herausfordernden Zeiten sind. In stilvollem Ambiente wurde nicht nur kulinarisch auf höchstem Niveau genossen, begleitet von einer hochwertigen Weinverkostung des Weingut Frauwallner und dem Almenland Stollenkäse, sondern vor allem intensiv genetzwerkt, diskutiert und neue Kontakte geknüpft. Ein besonderer Dank gilt dabei auch dem Team des „Schrenk“, das mit viel Engagement, Professionalität und Herzlichkeit maßgeblich zum Gelingen des Abends beitrug.
Besonders erfreulich war die Teilnahme von Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer, der dem Abend zusätzliche Bedeutung verlieh. Neben zahlreichen weiteren Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Branchen entstand ein reger Austausch auf Augenhöhe – ganz im Sinne des Veranstaltungsformats.


Ein Highlight des Abends war auch die Vorstellung des jungen Sportlers Valentin Wittgruber, der seinen Weg zum Golfprofi präsentierte und dabei eindrucksvoll seine Ziele, Werte und sein Zukunftspotenzial darlegte. Sein Auftritt fand großen Anklang und eröffnete Möglichkeiten zur Unterstützung durch das Netzwerk.
Ebenso nutzte Birgit Jungwirth von der „Österreichischen Krebshilfe“ die Bühne, um ihre wichtige Arbeit vorzustellen und auf die Bedeutung regionaler Unterstützung aufmerksam zu machen. Die Verbindung von wirtschaftlichem Netzwerk und gesellschaftlichem Engagement unterstrich die besondere Qualität dieses Abends.


Die Veranstaltungsreihe Wine & Time steht für nachhaltige Beziehungen statt oberflächlicher Kontakte. Auch dieses Mal wurde deutlich: Hier entstehen Kooperationen, Partnerschaften und Verbindungen, die weit über den Abend hinauswirken. Die Organisatoren Vinzenz Harrer und Thomas Reisinger (Almenland Wirtschaft) zeigten sich erfreut über die große Resonanz: „Gerade unter diesen Umständen ist es alles andere als selbstverständlich, dass so viele Persönlichkeiten zusammenkommen. Das zeigt, welchen Stellenwert dieses Netzwerk inzwischen hat.“
Ein Abend, der einmal mehr bewiesen hat: Erfolg entsteht dort, wo Menschen einander begegnen, vertrauen und gemeinsam Zukunft gestalten.

Fotos: Michaela Hirtler

NEUE FÜHRUNG, BEWÄHRTE WERTE BEI EfR GRAZ

10. März 2026 by Silke Leitner

Das traditionsreiche Unternehmen EfR Graz – Einkauf für Raumausstatter mit Sitz in der Puchstraße hat im vergangenen Jahr einen neuen Eigentümer präsentiert: Jelica Vjekoslav – Grazer Unternehmer des erfolgreichen Handwerkbetriebes „Jelica Parkettböden“, führt das Unternehmen nun mit frischem Elan und klarer Vision in die Zukunft.

EfR – Einkauf für Raumausstatter gilt seit Jahren als verlässlicher Partner und Anlaufstelle für Raumausstatter, Bodenleger, Fliesenleger,  Tapezierer,  Maler und Hobbyhandwerker in Graz und der gesamten Steiermark. Sowohl im gewerblichen wie auch im privaten Bereich. Das Handels- Unternehmen in der Puchstraße in Graz bietet ein umfassendes Sortiment an Material, Werkzeug und Zubehör, welches speziell auf die Bedürfnisse des Handwerks zugeschnitten ist. Dank eines großen Lagers und eines engagierten Teams vor Ort profitieren KundInnen von raschen Lösungen und Material-Abholungen sowie persönlicher Unterstützung und Beratung vor Ort. 

Jelica Vjekoslav übernimmt nunmehr als neuer Eigentümer das etablierte Unternehmen und führt dessen erfolgreiche Entwicklung mit Kontinuität, Kompetenz und Weitblick fort. Ihm zur Seite steht immer noch unterstützend Regina Teferl, vormals Besitzerin von EfR Graz, die mit ihrem jahrzehntelangem Kundenkontakt weiterhin mit viel Leidenschaft um die Zufriedenheit ihrer KundInnen bemüht ist. Vjekoslav und sein Team legen besonderen Fokus auf kompetente Servicequalität, Kundennähe und vor allem praxisorientierte Lösungen. Als erfahrener Handwerksunternehmer weiß dieser schließlich genau, worauf es in der täglichen Arbeit ankommt: „Ich kenne die verschiedenen Herausforderungen mit denen Handwerksbetriebe wie auch Privatpersonen bei Projekten auf der Baustelle oder im Eigenheim täglich konfrontiert sind. Genau hier möchte ich mit EfR ansetzen: als zuverlässiger, unkomplizierter Partner, der Qualität liefert, berät und das Handwerk kennt und stärkt“, betont Jelica Vjekoslav. Außerdem bietet EfR Graz künftig mit einem kostenfreien Zustell-Service in Graz und Umgebung ein praktisches wie kundenfreundliches Angebot neu an. 

Darüber hinaus ist EfR Graz exklusiver Steiermark-Partner der renommierten Marke Kerakoll, einem internationelen Vorreiter in den Bereichen Qualitätsstandards und nachhaltiger Baustoff,- Kleber- und Systemlösungen für Boden und Wand. Mit der Kombination aus  langjähriger Erfahrung im Handwerk und einem klaren Verständnis für die Bedürfnisse der Branche stärkt das Unternehmen ihre Position nachhaltig: als kompetenter, zukunftsorientierter Partner für alle Raumausstatter, Handwerksbetriebe und Privatpersonen. 

Fotocredit: RIPIX 

FROHNLEITEN STARTET INS JUBILÄUMSJAHR

2. Februar 2026 by Silke Leitner

Beim Neujahrsempfang im Rathaus stimmte Bürgermeister Johannes Wagner auf ein besonderes Jahr ein: 2026 feiert Frohnleiten das 25-jährige Jubiläum der Stadterhebung.

Mit einem Neujahrsempfang im Rathaus ist die Stadtgemeinde Frohnleiten offiziell ins Jubiläumsjahr 2026 gestartet. Vor 25 Jahren wurde Frohnleiten zur Stadt erhoben – ein runder Geburtstag, der das gesamte Jahr prägen wird. Bürgermeister Johannes Wagner blickte auf die Meilensteine der vergangenen Jahre zurück und gab einen Ausblick auf die Schwerpunkte im Jubiläumsjahr. Dabei sprach er auch aktuelle Herausforderungen an und betonte, dass wichtige Zukunftsprojekte trotz schwieriger Rahmenbedingungen mutig weiterverfolgt werden.

Ein Herzstück der Feier war die traditionelle Lehrlingsehrung. Insgesamt 65 Frohnleitner Lehrlinge wurden gemeinsam mit ihren Ausbildnern vor den Vorhang geholt und mit Einkaufsgutscheinen der Stadtgemeinde ausgezeichnet. Lehrlinge im letzten Ausbildungsjahr erhielten zusätzlich eine Trophäe. Mit der von Wirtschaftsstadtrat Franz Tieber initiierten Lehrlingsförderung soll der hohe Stellenwert einer Ausbildung in einem Betrieb unterstrichen werden. Es ist ein starkes Signal an die lokalen Betriebe und den Wirtschaftsstandort: In Frohnleiten wird die Jugend nicht nur gefördert, sondern auch wertgeschätzt.

Neben dem Ausblick auf das Festjahr wurde auch auf geplante Projekte verwiesen, darunter die Fertigstellung des erneuerten Veranstaltungsareals im Rintpark, das heuer Schauplatz mehrerer Jubiläumsfeiern sein wird. Der Neujahrsempfang bot einmal mehr Raum für Austausch und Begegnung – und war ein gelungener Auftakt in ein besonderes Jahr für die Stadtgemeinde Frohnleiten.

PASSAILER BÄUERINNEN UNTER NEUER FÜHRUNG

21. Januar 2026 by Silke Leitner

Nach fünf engagierten Jahren legte Isabella Reisinger ihre Funktion als Gemeindebäuerin von Passail in jüngere Hände. Bei der Wahl am 21. Jänner fiel die Entscheidung einstimmig: Melanie Haas wurde zur neuen Gemeindebäuerin gewählt. Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Elisabeth Wild wird sie in den kommenden fünf Jahren die Interessen der Passailer Bäuerinnen vertreten. Unterstützt werden sie dabei von Roswitha Zierler, Monika Prügger und Carina Schaffer. Zu den ersten Gratulanten zählten Bezirksbäuerin ÖR Ursula Reiter, Kammerobmann Josef Wumbauer, Bürgermeister Patrick Rosenberger sowie Gemeinderat Franz Kreimer. Isabella Reisinger wurde für ihre langjährige Arbeit herzlich gedankt.

Zwischen Stallstiefel und Smartphone

Wer Melanie Haas kennt, weiß: Landwirtschaft ist für sie kein bloßer Beruf, sondern „das Coolste überhaupt“. Die studierte Agrarwissenschaftlerin stammt ursprünglich aus dem Murtal und hat seit fünf Jahren am „Gschuahof“ in Auen bei Passail ihre neue Heimat gefunden. Dort bewirtschaftet sie gemeinsam mit ihrem Partner Markus Vorraber einen vielseitigen Betrieb mit Ochsenmast, Jura-Schafen, Christbäumen und einer breiten Palette an Urprodukten – von Apfelsaft bis zu Schafwollschuheinlagen.
Vielen ist die 32-Jährige auch über die Grenzen des Almenlandes hinaus bekannt: Als „Farmfluencerin“ gewährt sie auf Instagram Einblicke in den echten Hofalltag. „Ich möchte nach außen zeigen, wie modern und vielseitig die Landwirtschaft und das Leben als Bäuerin sein kann“, betont sie.
Für ihre fünfjährige Amtszeit hat sich Melanie bereits einiges vorgenommen und setzt inhaltlich klare Schwerpunkte: Das Miteinander der Bäuerinnen stärken, neue Impulse durch Betriebsbesichtigungen geben und Themen wie mentale Gesundheit stärker in den Fokus rücken. Geplant sind unter anderem ein regelmäßiges Bäuerinnenfrühstück sowie Vorträge zu unterschiedlichen aktuellen Themen.


Die Passailer Bäuerinnen sind also bestens gerüstet für die kommenden Jahre – mit einer neuen Spitze, die Tradition schätzt und Moderne lebt.

DIE OSTSTEIERMARK BEI DER FERIENMESSE IN WIEN

19. Januar 2026 by Silke Leitner

Die diesjährige Ferien-Messe in Wien vom 15. bis 18. Jänner war wieder ein Highlight für alle Reisebegeisterten. Neben vielen namhaften Anbietern aus der Touristikbranche wurde den Besuchern ein breites Spektrum an Programmhöhepunkten und Angeboten präsentiert.

In Halle D wurde der Schwerpunkt auf Urlaubs- und Ausflughighlights in Österreich gesetzt. Auch die Oststeiermark konnte sich wieder eindrucksvoll präsentieren. Zahlreiche Besucher hatten die Gelegenheit, die Schönheit und Vielfalt dieser Region zu entdecken. Von den majestätischen Gipfeln bis zu den sanften Hügeln, von den Ausblicken auf den Almen bis zu gemütlichen Picknickplätzen unter schattigen Bäumen – die Oststeiermark beeindruckte mit ihrer facettenreichen Natur und inspirierte die Sinne der Gäste.

WILLINGSHOFER GMBH ALS OFFIZIELLER AUSTRIANSKILLS-UNTERSTÜTZER GEEHRT

14. Januar 2026 by Silke Leitner

Hochrangiger Besuch stellte sich am 13. Jänner bei der Willingshofer GmbH in Gasen ein. Eine Delegation der AustrianSkills, bestehend aus Jürgen Kraft, Geschäftsführer von Skills Austria, Johannes Pöll, Experte im Metallbau, sowie Workshopmanager Norbert Pfleger kam eigens angereist, um das Traditionsunternehmen als offiziellen Unterstützer der AustrianSkills auszuzeichnen. Damit wurde den Geschäftsführern Siegfried Willingshofer, Andrea Feichtenhofer und Mathias Willingshofer nicht nur herzlich gedankt, sondern auch ihre langjährige und engagierte Arbeit für den Fachkräftenachwuchs gewürdigt. Bei den AustrianSkills treten junge Fachkräfte aus ganz Österreich in verschiedenen Lehr- und Fachberufen gegeneinander an und zeigen ihr Können auf höchstem Niveau. Ziel ist es, die Qualität der Lehrlingsausbildung sichtbar zu machen, Talente zu fördern und dem Handwerk sowie der Facharbeit die Anerkennung zu geben, die sie verdienen.


Es gab jedoch noch eine Überraschung: Florian Allmann, der bei den Austrian Skills im November 2025 an den Start gegangen war, kehrte damals mit Bronze heim. Eine nachträgliche Analyse ergab jedoch, dass er punktemäßig ex aequo mit dem Zweitplatzierten lag – ein Systemfehler hatte ihn zunächst auf Platz drei gereiht. Die Freude war riesig, als ihm nun nachträglich die wohlverdiente Silbermedaille überreicht wurde.


Dass Spitzenleistungen bei der Willingshofer GmbH beinahe zum Alltag gehören, ist längst bekannt. Seit vielen Jahren mischen Lehrlinge des Unternehmens bei Landes- und Bundeslehrlingswettbewerben, bei den AustrianSkills und sogar bei den WorldSkills ganz vorne mit. Diese Erfolge kommen nicht von ungefähr: Aktuell werden bei Willingshofer zwölf Lehrlinge in fünf verschiedenen Lehrberufen ausgebildet. Die konsequente und qualitativ hochwertige Ausbildung ist ein wesentlicher Baustein des Unternehmenserfolgs – und ein starkes Signal für die Zukunft des Lehrberufs in der Steiermark.

JAGD UND SCHULE GEHEN IN ST. RUPRECHT NEUE WEGE

19. Dezember 2025 by Silke Leitner

wie sieht eigentlich ein Reh aus nächster Nähe aus? Warum wird im Winter gefüttert? Und was hat Jagd mit Naturschutz zu tun? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule St. Ruprecht an der Raab nicht aus dem Schulbuch, sondern direkt draußen in der Natur – im Wald und im Revier.

Seit über 20 Jahren gibt es im Bezirk Weiz das Projekt „Jagd und Schule“. Rund 25 speziell ausgebildete Jägerinnen und Jäger gehen dabei regelmäßig in die Klassen und begleiten Lehrausflüge. Allein im laufenden Jahr waren es 39 Schulklassen mit fast 1.000 Kindern, die so den Wald und seine Bewohner kennenlernen durften. Das große Ziel, wie Bezirksjägermeister Josef Kleinhappl betont, ist, dass jedes Schulkind zumindest einmal begleitet in den Wald geht. „Wir müssen den Kindern erklären können, warum wir füttern und jagen. Wenn sie unser Tun verstehen, wird die Jagd auch in Zukunft Akzeptanz finden. Jagd ist weit mehr als Schießen – die Aufgaben der Jägerinnen und Jäger sind vielfältig und umfassend“, sagt Susanna Reisinger, MAS, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und selbst Jägerin.

Einzigartiges Projekt in der Mittelschule St. Ruprecht

Die Mittelschule St. Ruprecht ist nun noch einen Schritt weitergegangen. Gemeinsam mit der steirischen Landesjägerschaft, den Naturwelten Steiermark sowie den Jägerinnen und Jägern vor Ort wurde ein einzigartiges, auf vier Jahre angelegtes Projekt entwickelt. Jede Schulstufe steht unter einem eigenen Generalthema – abgestimmt auf Lehrplan, Alter und Interessen der Jugendlichen. In der 5. Schulstufe heißt es: „Neugierde wecken – zusammen wachsen“. Der Einstieg findet in den Naturwelten Steiermark statt und soll Lust auf Natur machen. Die 6. Schulstufe steht unter dem Motto „Lebensraum kennenlernen“: Gemeinsam mit den Jägerinnen und Jägern geht es direkt ins Revier, wo heimische Wildtiere und ihre Lebensräume erkundet werden. In der 7. Schulstufe wird es praktisch: „Lebensraum gestalten“ – die Schülerinnen und Schüler legen Blühstreifen an und erfahren, wie wichtig solche Flächen für Tiere und Insekten sind. Der Höhepunkt folgt in der 8. Schulstufe mit dem Thema „Verantwortung übernehmen“. Dabei haben die Jugendlichen im Herbst selbst eine Rehfütterung gebaut. Rechtzeitig vor Weihnachten wurde diese gemeinsam mit Jagdobmann Werner Hadler im Revier aufgestellt und mit wildgerechtem Futter bestückt. Damit das Geschehen beobachtet werden kann, ohne die Tiere zu stören, ist eine Wildkamera installiert. Die Bilder werden direkt in die Schule übertragen und im Biologieunterricht gemeinsam besprochen. Betreut wird die Fütterung von den örtlichen Jägerinnen und Jägern.

Für Mag. Marion Kranabitl Sarkleti, Geschäftsführerin der Steiermärkischen Landesjägerschaft, ist das Projekt beispielgebend: „Frei lebende Wildtiere sind der Schatz unserer Kulturlandschaft und Teil unserer Landeskultur. Komplexe Wechselbeziehungen zwischen Wildtier und Lebensraum können hier direkt beobachtet werden. Gleichzeitig wird die Verantwortung des Menschen gegenüber der Natur sichtbar. Das ist Basiswissen, das wir für einen nachhaltigen und wertschätzenden Umgang mit unserer Umwelt dringend brauchen.“

Auch Alexander Windhaber, Geschäftsführer der Naturwelten Steiermark, zeigt sich überzeugt: „Das Wissen rund um Wald, Wild und Wiese ist die Basis für einen wertschätzenden Umgang mit unserer Umwelt. Über alle vier Schuljahre hinweg erwerben die Jugendlichen Naturkompetenz, Verständnis für ökologische Zusammenhänge und nicht zuletzt Verantwortungsbewusstsein. Dieses Projekt ist in dieser Form einzigartig in der Steiermark und ein echtes Vorzeigemodell für weitere Schulen.“

Mit diesem langfristigen und praxisnahen Ansatz zeigt die Mittelschule St. Ruprecht an der Raab eindrucksvoll, wie Naturbildung gelingen kann – und wie aus Neugier Schritt für Schritt Verantwortung für unsere heimische Umwelt wächst.

BENEFIZVERANSTALTUNG IN GUTENBERG

6. November 2024 by Silke Leitner

Die Freiwillige Feuerwehr Garrach veranstaltet am 9. November ab 14.30 Uhr im Mehrzwecksaal der Volksschule Gutenberg eine Benefizveranstaltung zugunsten von OBI Jakob Harrer. Mit dabei sind die Gutenberger Sänger, Hoamatgfüh’l, Buamteifl, All can you Böhmisch, Die Joglländer, Juli-an Grab-mayer, Knöpferlstreich, Ortsmusikkapelle Gutenberg, Schwarzkogel Trio, Schöckl Panther und die Raabursprung-Buam. Für das leibliche Wohl ist natürlich bestens gesorgt.

Der Reinerlös der Veranstaltung kommt den Kindern und der Lebensgefährtin von OBI Jakob Harrer zugute, der heuer im Alter von nur 39 Jahren einen tragischen Schicksalsschlag in Form einer Gehirnblutung erlitten hat.  Nach ca. 2 Monaten im Koma und weiteren 3 Monaten in der Neurologie in der Grazer Universitätsklinik, befindet er sich momentan in Früh-Reha im LKH-Süd in Graz. Jakob kann bis dato nur die linke Hand und den linken Fuß ein wenig bewegen, und kann nur mit dem Rollstuhl fortbewegt werden. Weiters ist sprechen und denken nur schwer, und unterschiedlich nach seiner Tagesverfassung möglich. Ein halbwegs normales Leben für Jakob ist noch in weiter, weiter Feme.

Um seinen beiden Söhnen welche am 14.08.2023 als Frühehen (Kilian wog 600g und Finn 1150g), sowie seiner Lebensgefährtin Bianca Seidl, welche mit Hilfe der mobilen Kinderhilfe der Caritas, sowohl die beiden Kinder, als auch Jakob auf seinem Genesungsweg, bestmöglich betreut, ein wenig, zumindest finanziell, unter die Arme greifen zu können, hat die FF-Garrach diese Benefizveranstaltung ins Leben gerufen.

NATURTOUR DER BERG- UND NATURWACHT

7. Oktober 2024 by Silke Leitner

Wussten Sie, was invasive Neophyten sind und warum sie ein großes Problem darstellen? Oder welche Funktionen der Wald erfüllt und warum die Tanne als „Gewinner“ des Klimawandels gilt? Antworten auf diese und viele weitere spannende Fragen gab es bei der „NaturTour“ am 6. Oktober – dem Wandertag der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht des Bezirks Weiz.

Ein abwechslungsreiches Programm entlang des Passailer Wald- und Bienenlehrpfads begeisterte Groß und Klein. Ein besonderes Highlight war die geführte naturkundliche Wanderung mit Bezirksleiter Fritz Stockreiter, der faszinierende Einblicke in die heimische Flora und Fauna gewährte. Auch der Landesleiter der Naturwacht, Raphael Narrath, nahm an der Wanderung teil.

Entlang der Strecke luden verschiedene Erlebnisstationen dazu ein, die Tätigkeiten der sechs Einsatzstellen der Berg- und Naturwacht näher kennenzulernen. Für die jüngsten Wanderer gab es eine interaktive Kinderstation, die spielerisch Wissen über die Natur vermittelte.

Neben der Wanderung boten weitere Führungen zusätzliche spannende Einblicke: Die Almenland-Imkerei Kreiner öffnete ihre Türen und zeigte die Arbeit der Imker, während die Lindenbergkirche bei einer speziellen Führung erkundet werden konnte.

Ob Familien, Naturfreunde oder Wanderbegeisterte – dieser Tag war eine ideale Gelegenheit, die Natur zu erleben und dabei viel Wissenswertes über die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu erfahren.

Berg- und Naturwacht Bezirk Weiz

Natur- und Umweltschutz durch „Aufklären – Pflegen – Überwachen“ lautet das Motto der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht. Im Bezirk Weiz setzen sich 106 angelobte Mitglieder in sechs Einsatzstellen unter der Bezirksleitung von Fritz Stockreiter für die Erhaltung und den Schutz der Natur ein. Dabei ist es wichtig, Naturverständnis zu vermitteln, was bereits bei den Kleinsten im Rahmen von Projekten und Exkursionen beginnt.

Darüber hinaus werden zahlreiche ehrenamtliche Leistungen erbracht und Projekte zur Erhaltung der Artenvielfalt, zum Gewässer- und Umweltschutz durchgeführt.  Ein wichtiger Bereich ist auch die Überwachung der Einhaltung aller Gebote, die sich aus den Landesnaturschutzgesetzen ergeben.

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